7 Gedanken im Juli 2026

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches, Rückblicke 4 Kommentare zu 7 Gedanken im Juli 2026
Admiral butterfly showcasing its vibrant colors on a wooden surface.

Zum zweiten Male teile ich „Meine 7 Gedanken“ des Monats – inspiriert von Linda , der leisen EntrePreneurin.

Dieses besondere Format des Rückblicks beschreibt nicht nur das Sichtbare, das Greifbare, die Fakten – sondern die leisen Gedanken, die kleinen und größeren gefühlten Momente.

All DAS begleitet uns – dich und mich – immer im Alltag, ob privat oder im Buisness. Egal, ob sie uns bewusst sind oder nicht.

Einige Gedanken bekommen Raum in meinen Newsletter „AcHtsAme Momente“ Die persönlichen tauchen in meinen Tagebuch auf. Andere verschwinden im Alltag oft ganz.

Darum gefällt mir die Idee der „7 Gedanken“ so gut – weil nicht nur die Fakten zählen sondern auch die Gedanken und Gefühle, die wir haben.

Das AUSSEN ist immer
verwoben mit unserem INNEN.
Aus unserem INNEN wird immer das AUSSEN Sichtbare geboren .

DaniEla Quabs

Gedanke 1 – eine Beobachtung

Alles reift in diesem Jahr so früh.

Die wilden Malven sind schon verblüht, die Brennessel hat Samen, das Obst im Garten und das Getreide auf den Feldern ist früh „dran. Die Bauern fangen an die die Ernte einzufahren.

Der Gedanke „alles ist viel zu früh“ kommt mir bereits Anfang Juli, mitten in meiner BeWEGten MorgenMeditation im Garten. Mein morgendliches Ritual verbindet mich immer wieder mit Mutter Erde. Sie bringt mir die Kraft und die Ausrichtung für den Tag. Oft mit einem Gedanken, einem Wort einem kurzen Satz.

Alles wird in diesem Jahr so früh reif. Was ist meine „Ernte“?

Also fange ich an „die Früchte“ einzusammeln, zu betrachten, zu ordnen, zu sortieren. Die Botschaft ist auch: Fange keine neuen Projekte mehr an, sondern vervollständige alles was bereits da ist. Oh, da ist genug von da!

Was ist hilfreich und unterstützt mich in meinem SEIN und im TUN? 

Was ist „faul“ und nicht mehr stimmig?  Was belastet mich?

Ich bündele meine Kraft.

Letztes Jahr im Juli – Ich beim schreiben mit gerade „abgeschnittenen“ Haaren und alten Glaubenssätzen. Wer bin ich? PUR und ungeschminkt?

Gedanke 2 – eine Erkenntnis aus meinem Business

Vor einem Jahr habe ich mit meinen Blog angefangen.

Dieser Gedanke steht nicht nur allein für sich. Er trägt weitere Gedanken und Fragen mit sich: Immer wieder ist es die Frage nach meiner Vision und meiner Lebensaufgabe. Lebe ich die? Voll und ganz?

Auch die Frage nach mehr Freiheit und mehr Raum ist da.

Der Gedanke, wie es ist, ungedeckelt und unzensiert zu arbeiten.

Viele Jahre Hebammenarbeit – angestellt und freiberuflich – haben mich müde gemacht. SYSTEMatisch.

Letztes Jahr im Juli fand ich bei meinem intuitven Kurz-Scrollen auf Social Media dann Judith Peters – Blog like nobody´s reading – Bloggen lernen. Gefunden – gebucht!

Was sind die Früchte nicht nur in diesem Juli oder in diesem Jahr? Was sind die Früchte SEIT dem letzten Juli.

Als Erstes fällt mir natürlich -grins- sofort DAS ein, was ich nicht geschafft habe – nämlich pro Woche einen Blogartikel geschrieben.

Doch dann fließt es – Ich habe meine Homepage selbst gebaut. Die „AcHtsAmen Momente“ – meinen Newsletter aufgesetzt. Ich habe ein Freebie entwickelt. Und einige Blogartikel geschrieben. Dank der tollen Unterstützung von Judith ihrem Team der “ – Dank eines richtigen Klicks.

Ich habe viele gute Ideen gehabt, Kozepte entwickelt, neue Fach-Wörter gelernt. Neben dem was sonst noch ist.

In diesem Jahr habe ich vor allem K L A R H E I T gewonnen – darüber, wie ich mein Leben in den nächsten gestalten werde. Was wird NebenSache? Was gewinnt Raum?

Meine Vision wird immer deutlicher – und die heißt NICHT Rente.

Diese Erkenntnis lässt mich aufatmen und zutiefst dankbar sein.

Gedanke 3 – etwas Persönliches

Geburtstags – GeDANKE

Auf der Feier am 30. Geburtstag meiner Tochter wurde ich gefragt: Wie fühlst DU dich als Mutter eigentlich an solch einem Tag? An diesem Tag – in diesem Moment- war ich vor allem stolz und glücklich auf und mit meiner „Kleinen“.

In Anspielung auf das Alter (ich werde in diesem Jahr auch noch doppelt so alt) merke ich immer wieder:

Ich fühle mich nicht alt – ich fühle mich zeitlos und lebendig. Ich habe noch etwas vor und zu erledigen.

Jede Lebensphase, und jede Entwicklung meiner beiden Kinder zu wundervollen Menschen hatte ihre Zeit. Mit vielen schönen und innigen Momenten UND mit ihren Herausforderungen.

Genau diese Herausforderungen lassen uns wachsen. Kinder wie Eltern. DANKE an meine beiden wundervollen Kinder!

GartenGeburtstag – meine Tochter hatte sich als Kind immer einen Geburtstag draußen gewünscht – am Wasser, im Garten oder, oder. Trotz Sommer war dieser geplante Tag fast immer verregnet oder sehr kühl. Nun wurde der Wunsch erfüllt.

Gedanke 4 – ein Satz, der geblieben ist

Wie fühlst du dich?

Der Satz, der geblieben ist, ist eine Frage, die mir statt des üblichen „Wie geht´s? gestellt wurde – und die mich über die Floskeln hat nachdenken lassen, die wir täglich gebrauchen.

Warum ist das so? Die Frage Wie geht´s?“ setzt die Antwort „GUT“ schon voraus. Obwohl es mir vielleicht gerade nicht gut geht – oder so lala.

Die Frage „Wie fühlst du dich? “ lässt einen Raum … zum FÜHLEN – zum Innehalten.

Und sie schafft einen Raum für eine ehrliche Antwort.

Oder für die Erkenntnis, das ich vielleicht jetzt gerade nicht ehrlich antworten möchte.

Und dann? Habe ich mir zumindest selbst eine ehrliche Antwort auf meinen Gefühlszustand gegeben.

Ich begegne nun immer öfter Menschen mit der Frage „Wie fühlst du dich? und bemerke die Offenheit und manchmal das leise Erstaunen dahinter.

Und ich antworte Menschen, die mich mit „Wie geht´s? begrüßen häufiger mit einem Innehalten und einer ehrlichen Antwort.

Könnte die nächste Frage dann „WAS fühlst du? “ sein?

Übrigens:

Eine Floskel ist eine abgedroschene, inhaltsleere Redewendung oder Phrase, die gut klingt, aber keine echte Aussagekraft besitzt. Das Wort leitet sich vom lateinischen flosculus („Blümchen“) ab.

KI

Gedanke 5 – etwas, was sich verändert hat

Alles hat einen tieferen Sinn

Alles fügt sich gerade zu einem großen Ganzen. Persönlich wie beruflich.

Ich sehe – besser gesagt – ich spüre, immer mehr wie sehr alle Herausforderungen und Geschichten meines Lebens miteinander verwoben sind.

Jedes „Problem“ zeigt sich solange, bis es gelöst ist. Immer wiederkehrend – zyklisch – auf immer einer anderen Ebene – aus einem anderen Blickwinkel heraus.

Aus meinem tiefen, inneren Spüren heraus wächst langsam die Überzeugung und das Vertrauen, das ALLES einen Sinn hat.

Auf meinem Weg – in meinem Tempo – in meinem Leben.

Gedanke 6 – eine Überraschung

Ein Zeichen aus der Natur

Beim Schreiben einer meiner letzten Newsletter saß er auf dem Rande meines Laptops. Gar nicht lustiger Fun Fact: ich schrieb über das massive Artensterben – nicht nur in der Insektenwelt.

Doch der Schmetterling blieb eine ganze Weile dort sitzen. Er saß an der Wand vor der Haustüre. Er begegnete meinem Sohn mehrfach – an so ungewöhnlichen Orten wie in der Bahn.

Ich erinnerte mich an die Zeit mit meinen Kindern, als wir noch gemeinsam das Bilderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle lasen.

„… und am Ende wurde aus der Raupe … ein wunderschöner Schmetterling.“

Ich erinnerte mich an die letzten Jahre, als ich anfing meinen Weg zurück zu mir zu finden.

Der Schmetterling begegnete mir in einer Podcast -Folge von Eva Maria Zurhorst.

Eines Tages saß das zarte Wesen beim Aufwachen auf meiner Fensterscheibe.

Und ich erinnerte mich an die symbolische Bedeutung:

Der Schmetterling spricht von Leichtigkeit – aber auch von einer der größten Transformationen, die die Natur kennt. META – Morphose.

Wenn die „nimmersatte“, fette Raupe sich in den Kokon zurückzieht verwandelt sie sich nicht einfach. Sie löst sich auf.

Alles Alte, die ganze Struktur, der Körper wird flüssig – und setzt sich völlig neu wieder zusammen.

Um sich zu diesem wunderschönen zarten Wesen zu Entfalten.

Beim Schlüpfen muss er selbstständig die enge Stelle seines Kokons überwinden – wird ihm (im Versuch) durch das Erweitern der Engstelle geholfen, verkümmern seine Flügel und er stirbt.

Der Schmetterling spricht von MUT die engen Stellen zu überwinden und davon, das Veränderung möglich ist auch wenn es schwer ist und oft schmerzt . Er ist ein Begleiter im Neubeginn und im Aufbruch in einer Transformation.

Transformation braucht einen stillen Ort

DaniEla Quabs

Gedanke 7 – ein Ausblick oder eine Frage

Alles ist verbunden

Während ich die 6 Gedanken nochmals durchlese, bevor ich auf den Veröffentlichen – Button drücke, werde ich ganz still und denke:

Ja, ALLES ist miteinander verbunden. Meine Gedanken in diesem Text. Die Menschen, die ihn lesen. Alle, die auf der Plattform von Linda ihre „7 Gedanken“ teilen. Und ALLES ANDERE … AUCH.

Und da Transformation ja einen stillen Ort braucht – an diesem stillen Ort bin ich ganz bald. AusZeit mit AusBlick.

Und wenn du auch mal eine kleine Auszeit oder einen achtsamen Impuls möchtest, findest du in meinen AcHtsAmen Momenten weitere Gedanken von mir:

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