3 Gründe, warum ich keinen Jahresrückblick geschrieben habe

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches, Rückblicke 2 Kommentare zu 3 Gründe, warum ich keinen Jahresrückblick geschrieben habe

Voller Enthusiasmus meldete ich mich zu Judith Peters Aufruf an, gemeinsam und in Begleitung der TCS einen Jahresrückblick – oder mit Judiths Worten: einen Jahresrückblog – zu schreiben. Doch es kam dann doch anders. Ich entschied mich, gegen den Strom zu schwimmen und keinen Jahresrückblick zu schreiben. In diesem Artikel schreibe ich über mein „Warum“. Nicht um mich rechtzufertigen oder mich zu entschuldigen. Sondern weil es sich für mich anders anfühlt. Und weil es nicht in meinen Rhythmus, im Einklang mit dem natürlichen Jahreszyklus zu leben passt.

Ich lebe im keltischen Jahreskreis

Je mehr ich in den letzten Jahren zu mir gefunden habe, desto mehr erlebe ich mich im zyklischen Geschehen des alten keltischen Jahreskreises. Das geht sogar im 21.Jahrhundert. Das Eintauchen, Beobachten und Fühlen des Werdens, Wachsens, Reifens, und Vergehens der Natur erinnern mich daran, dass ich nicht nur Besucherin hier bin, sondern ein Teil der großen Mutter Erde. Das Licht der Sonne, bestimmt die Länge unserer Tage und Nächte und auch die Jahreszeiten. Auch wenn sich diese im Zuge des Klimawandels etwas verwischen. Es ist also nicht falsch, ich bin nicht falsch, wenn ich mich „wie die Natur fühle“ und in der dunklen Jahreszeit, wo immer es geht, die Stille suche und die Dunkelheit als etwas Natürliches betrachte.

Das keltische Jahr endet bereits Ende Oktober, das neue Jahr beginnt mit dem Ahnenfest Samhain, zu Neumond – ich nenne sie die dunkle Mondin. Heute ist das Fest auf den 1. November datiert, doch die Alten hatten keinen Kalender. Sie orientierten sich an der Qualität der Jahreszeit. An Sonne und Mond. Bis Jul/Yule am 21.Dezember geht es immer mehr in die Dunkelheit hinein. In dem Wissen, dass das Licht, zur Wintersonnenwende aus der Dunkelheit neu „geboren“ wird und die Tage wieder heller werden. Immer wieder – seit Jahrtausenden.

Den Impuls einen Jahresrückblick zu schreiben hatte ich also bereits im November. Einige Jahre habe ich einen familiären Rückblick geschrieben und als Weihnachtsbrief verschenkt. Eine Tradition, die sehr schön war, mich jedoch immer wieder zu einer SchreibNachtschicht am 23. Dezember verleitete. Auch dort gab es den Impuls zum Schreiben bereits viel eher. Dieser verschwand jedoch im Alltags- und Vorweihnachtstrubel.

Ich liebe die Magie der Rauhnächte

In der Zeit zwischen der Neugeburt des SonnenLichtes, dem christlichen Weihnachtsfest und dem Beginn des neuen Jahres in unserem gregorianischen Kalender wohnt die magische Qualität der Rauhnächte. In den letzten Jahren wurden allerdings auch diese immer mehr kommerzialisiert mit Anleitungen zum Wünschen und Regeln zum Manifestieren belegt.

Dabei ist diese Zeit vor allem eines: eine Zeit in der die Türen in die Traumwelt und in unser Unterbewusstsein weit offen stehen und uns Rückschau und Vorschau erlauben. Was passt nicht mehr zu mir? Was will ich zurücklassen? Welche Lebensqualität wünsche ich mir im nächsten Jahr? Damit die leisen Stimmen auch gehört werden braucht es (wieder einmal) vor allem eines: ein Innehalten, ein Hineinspüren in das eigene Körperwissen.

Drei intensive, magische Tage habe ich in einem Kreis wunderbarer Frauen mit der schamanischen Begleitung von Xenia Fitzner verbracht, um mich diesen Fragen zu stellen. Rituale unterstützten, um den Kopf loszulassen und das Unterbewusstsein zu erreichen. Ohne den Anspruch „etwas tun zu müssen“.

Der Jahresrückblog verschwand abermals aus meinen Gedanken.

Nichts ist richtig – nichts ist falsch.
Alles darf – nichts muss.

DaniEla

Ich höre auf meine KörperSeele

Kurz vor Weihnachten machte sich mein Rücken bemerkbar. Mein rechtes Bein war taub und wackelig. Ich konnte nicht lange stehen, sitzen, laufen, liegen. Alles verlangsamte sich nochmals. Meine Körperin (eine Wortschöpfung von Xenia Fitzner) sprach mit mir.

Und erinnerte mich an eine ähnliche Situation von vor 10 Jahren. Dort rannte ich im Stationsdienst meiner neuen Krankenhausstelle über meine Grenzen und lag plötzlich auf der Straße, weil ich alle Signale mit Schmerzmitteln weggeschluckt hatte. Die Diagnose: Bandscheibenvorfall. Sechs Wochen Krankenschein in der Probezeit. Mhh…

Auch wenn es sich nun ähnlich anfühlte – eine Diagnose habe ich „mir gespart“ und mich dieses Mal an meinen Bedürfnissen orientiert. Ohne Medikamente. Meine BeHANDLUNG bestand in einem osteopatischen Termin und eigenerFürsorge. Zwischen Ruhe und Bewegung, langsamen Tun und Spaziergängen. HineinFühlen in mich und meinen Körper. Am Laptop sitzen oder stehen und schreiben war nicht gut möglich.

Und: Ich bin Dankbar

Sehr froh und dankbar bin ich dafür, im Juli 2025 in der The Content Society bei Judith eingestiegen zu sein. Hier erhalte ich technische Hilfe und Austausch. Hier kann ich mit anderen zusammen in einem der Co-Blogging Termine schreiben (wie diesen Artikel) und bin beschenkt durch eine Community, die mich mit ihren Blogartikeln inspiriert. Auch ein sehr persönlicher Blogartikel über Neurodivergenz/ADHS von Judith hat mich sehr berührt, da dieses in meinen persönlichen Feld ebenfalls ein Thema ist. D-A-N-K-E

Auf einige Bloggerinnen treffe ich öfters als auf andere. Danke an Katrin, die mich mit kreativen Impulsen wieder zu Pinsel und Farbe greifen lässt und mich motiviert, mit ihrer Mixed Media „Traumschicht Methode“ mein Bild „Baumfrau -(m)eine Vision“ zu neuem Leben zu erwecken. Dazu gibt es eine Geschichte, vielleicht als Blogartikel? Danke auch an Helena, die mir mit ihrem Alle-Zwei-Tage-Adventskalender hilfreiche Anregungen für Instagram mitgegeben hat. Ebenso Anita von der Kräuterlei, die mir das Räuchern mit Kräutern, die sich vor meiner Haustüre oder in der Gewürzschublade befinden nähergebracht hat. Jetzt weiß ich, das ich auch mit Kamillenblüten räuchern kann. Auch in den Blog von Sandra, die feinfühlige Frauen in ein weibliches Buisness der neuen Zeit begleitet und Vera, Heilerin und Energetikerin lese ich sehr gerne hinein.

Und: Ich webe am Neuen

Die ZwischenZeit der Rauhnächte verändert seit dem Jahreswechsel abermals die Qualität. Das Alte ist fast fort, das Neue immer klarer und im Entstehen – doch noch ist es nicht ganz da. Ich webe mein Jahr mit einer neuen Quartals-To-Want Liste, da ich es ein tolles Tool für mich finde!!! Meine To-Want- Liste vom letzte Quartal findest du HIER. Ich habe wirklich sehr vieles erledigt, wie du an den vielen Häkchen (ähhm… Federn🪶) und meinen Kommentaren sehen kannst.

Ich gebe diesem Jahr 2026 meine Stimme und mein Wort für eine Zukunft von Mutter Erde dem wunderschönen Planeten MIT dem wir leben.

Das Jahr 2026 begann für mich SO:

In der Silvesternacht trommelte ich laut, wahrhaftig und eindringlich gegen die Böllerei an. Das Foto ist NICHT bearbeitet.

Ich unterschreibe weiter Petitionen und offene Briefe für ein Bundesweites Böller-Verbot.

2 Kommentare

  1. Liebe DaniEla,

    ich musste schmunzeln, als ich deinen Artikel gelesen habe. Für mich ist er ein wunderbarer Jahresrückblick. Du gewährt uns Einblicke in dein Jahr 2025: Du zeigst, wer du bist, was dir wichtig ist und welche Erlebnisse dich geprägt haben. Zudem gibst du einen spannenden Ausblick auf 2026. Herzlichen Glückwunsch zu deinem persönlichen Jahresrückblick!
    Besonders neugierig bin ich auf deine „Baumfrau“. Ich freue mich so sehr darüber, dass ich dich inspirieren konnte. Vielleicht gibt es dazu bald einen Blogartikel? Ich schaue immer gerne auf deinem Blog vorbei.
    Ich wünsche dir ein kreatives neues Jahr voller Gesundheit!

    Ganz liebe Grüße
    von Katrin

    1. Nun ja, liebe Katrin so ganz sicher war ich mir irgendwann auch nicht mehr – Da musste ich auch schmunzeln 🙂 Auf jeden Fall ist der Artikel erst heute erschienen und nicht am 31. Dezember 2025.

      Auf die Baumfrau bin ich auch neugierig. Heute sind Teile des Bildes im Nebel verschwunden und mit Schneeflocken bekleckst.

      ich freue mich wirklich sehr, das du hier auf meinem Block vorbeischauen magst.

      Bis bald und herzliche Grüße

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