Diese Einführung ist genau richtig für DICH, wenn du dir diese Frage gerade stellst. „Was ist Achtsamkeit und WARUM wenden sich immer mehr Menschen der Achtsamkeit zu?“
Wenn du vielleicht schon einmal meditiert hast und nun zweifelst, ob DAS das Richtige für dich ist. Oder wenn du denkst, damit fange ich erst gar nicht an – weil ich im Lotussitz auf dem Boden sitzen muss, weil das Spirikram ist, weil ich dafür Zeit brauche, die ich nicht habe.
Viele Menschen wünschen sich in einer Welt von immer mehr, immer schneller und immer unsicherer im Außen, innere Ruhe und Gelassenheit. Sie möchten lernen, mit ihrem Stress oder bestimmten Ängsten umzugehen. Im Arbeitsleben und im Familienalltag. Sich besser konzentrieren zu können ist ebenso einer der Gründe in das Thema Achtsamkeit einzusteigen, wie der Wunsch, die eigene Gesundheit und die Resilienz zu stärken.
Für mich war Achtsamkeit ein Schlüssel, um mich Selber wieder zu finden und um zu verstehen, dass Sicherheit, FürSorge und Mitgefühl nicht im Außen zu finden sind, sondern in mir Selbst.
Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch nur sagen: AchtsamSEIN ist einfacher als DU denkst! Sie ist ein Weg zu dir!
Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Art aufmerksam zu sein; bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu bewerten.
Jon Kabat-Zinn
Für mich heißt die Definition vor allem Eines: Es ist die Fähigkeit, bewusst im gegenwärtigen Moment anzukommen – also GEISTESGEGENWÄRTIG zu SEIN. Nichts anderes bedeutet das englische Wort für Achtsamkeit – „Mindfulness“ – mit dem Geist in der Gegenwart zu sein und nicht in Vergangenem oder in Grübeleien über die Zukunft.
Das Wichtigste in Kürze
Achtsamkeit heißt, bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein – geistesgegenwärtig
Neben der formellen Praxis (Meditation, Body Scan, Gehmeditation) gebe ich in erster Linie die informelle Praxis weiter – Achtsamkeit im Alltag – beim Händewaschen, beim ersten Schluck Kaffee, im Büro oder mit deinen Kindern
Achtsamkeit ist keine Entspannungsmethode: Sie zeigt dir auch das Unbequeme – und öffnet einen Raum um aus Gewohnheiten herauszutreten
Die Wurzeln der Achtsamkeit reichen rund 2.500 Jahre zurück in den Buddhismus. Jon Kabat-Zinn hat sie mit dem 8-wöchigen MBSR-Programm in die westliche Medizin gebracht.
Regelmäßig geübt, verändert sie dich – Studien zeigen messbare Veränderungen im Gehirn schon nach acht Wochen.
Achtsamkeit beginnt in dem Augenblick, in dem wir aufmerksam auf die Dinge achten, die gerade da sind. Ohne sie zu beurteilen. Ohne sie zu verändern. Offen und neugierig, wie ein kleines Kind. Für diesen Augenblick werden wir zur Beobachterin unserer Umgebung, unseres Tuns, unserer Körperempfindungen, unserer Gefühle und Gedanken.
Drei kleine Fragen unterstützen uns dabei im gegenwärtigen Moment anzukommen.
Wo bist du? oder Was tust du?
Wie fühlst du dich?
Was tust du bewusst für eine Minute im Hier und Jetzt ?
Ich sitze hier an meinem Laptop und schreibe diesen Blogartikel zum x-ten Mal neu. Ich nehme wahr, wie angespannt und ungeduldig ich bin, weil ich mich „verzettelt“ habe. Für die nächste Minute nehme ich meine Brille ab und spüre nur meinen Atem.
GENAU DAS ist ACHTSAMKEIT Nichts anderes als aufmerksam und bewusst immer wieder in diesem klitzekleinen Moment des SEINs anzukommen.
DaniEla
Achtsamkeit heißt Innehalten
Achtsamkeit ist bewusstes Innehalten. So entsteht ein ZwischenRaum, der uns hilft, alltägliche Stresssituationen zu erkennen und bewusster damit umzugehen. Die Entschleunigung öffnet einen Raum zwischen TUN und SEIN. Je öfter wir Achtsamkeit üben, desto schneller können wir umschalten vom Funktionieren in einen Moment des Seins.
Achtsamkeit bringt uns
von Außen nach Innen
von Gedanken aus Vergangenheit und Zukunft ins Erleben der Gegenwart
vom unbewussten Tun ins bewusste Sein
in Balance zwischen Stress und innerer Ruhe,
vom Reagieren zum Agieren, also zu mehr Gelassenheit
Das bewusste Erleben im Hier und Jetzt lässt uns ahnen, wer wir sind oder wer wir sein könnten. Nur wenn wir uns wieder als Ganzes wahrnehmen, können wir das Leben begreifen
DaniEla
Achtsamkeit ist auch Meditation
Meditation ist die formelle Übung – Achtsamkeit die Haltung dahinter, die dich auch ohne Kissen durch den Tag begleitet. Die Begriffe Achtsamkeit und Meditation werden oft als Synonym gebraucht. Doch es gibt auch Unterschiede.
Was ist formelle Achtsamkeitspraxis?
„Formell“ heißt, du nimmst dir eine feste Zeit vor, um 10 oder 20 Minuten zu meditieren. Das kann eine angeleitete Meditation auf den Atem, in deinen Körper oder ein Sitzen in Stille sein.
Von Meditation spricht man also auch als formelle Achtsamkeitspraxis. Klassische Meditationen sind zum Beispiel die Atemmeditation, der Body Scan, die Sitz- und Gehmeditation. Sie üben uns in einer festgelegten Zeit, zum Beispiel 10 oder 20 Minuten, uns immer wieder zu fokussieren. Auf den Atem oder auf einen bestimmten Körperbereich. Dabei werden wir bemerken, dass die Gedanken immer wieder abschweifen, was völlig normal und in Ordnung ist. Achtsamkeit heißt nicht GedankenLos zu sein. Achtsamkeit bedeutet, die Gedanken und das Abschweifen zu bemerken und wieder zum Gegenstand der Meditation (z.B. zum Atem) zurückzukehren.
Die formelle Praxis ist eine Verabredung – mit sich selbst oder mit einer Gruppe. Es geht darum, sich die Zeit und den Raum zum Üben zu nehmen. Hilfreich ist ein ruhiger Ort, an dem wir für einen bestimmten Zeitraum nicht gestört werden. Der passende Zeitpunkt ist für mich die morgendliche Stille – eine tolle Einstimmung in den Tag. Andere Menschen nutzen lieber den Abend.
Übrigens: Was du zum Meditieren NICHT brauchst, ist:
eine unbequeme Sitzhaltung auf dem Fußboden – ein Stuhl oder Hocker, auf dem du aufrecht mit den Füßen am Boden sitzt, reicht völlig aus
ein teures Kissen – Kissen oder Bänkchen lieber erst „Probe sitzen“, bevor du etwas kaufst
Kerzen oder Räucherwerk
Aufmerksam im gegenwärtigen Moment zu sein, mit einer gesprochenen Anleitung oder in Stille – das ist Meditation.
Wie übe ich Achtsamkeit im Alltag?
Achtsamkeit im Alltag übst du, indem du mitten im Tun kurz innehältst – spürst wie dein Atem geht, wo du gerade stehst. Schau noch einmal auf die „drei kleinen Fragen“ weiter oben.
Das Üben von Achtsamkeit im Alltag, wie ich es hier beschreibe, nennt sich informelle Praxis. Hier braucht es manchmal eine Erinnerung, auch von Außen, um mit der Aufmerksamkeit ins „Hier und Jetzt“ zu wechseln. Das kann ein Timer sein oder zum Beispiel die Mindfulness Bell, eine einfache App mit verschiedenen Glockentönen, die ich gerne nutze.
Dieser Impuls bringt uns mit der Aufmerksamkeit, wie in der Meditation zum Beobachten des Atems, unserer Füße im Stehen oder in die sinnliche Wahrnehmung. Auch Yoga, die Feldenkrais-Methode oder die Verbindung aus Meditation, Atem, achtsamer Körperarbeit, Tanz und Imagination, die ich in meinen Seminaren anbiete, sind achtsamkeitsbasiert und unterstützen uns in der Gegenwart anzukommen und zu SEIN.
Deine Praxis
Formelle Praxis
Informelle Praxis
Was
Meditation als Verabredung mit dir selbst – zu einer festen Zeit
Achtsamkeit mitten im Alltag
Beispiele
Atemmeditation, Body Scan, Sitz- und Gehmeditation
beim Händewaschen, Warten an der Ampel, beim Morgenkaffee, oder beim achtsamern Spaziergang
Dauer
10 oder 20 Minuten oder auch länger
eine Minute, drei Atemzüge
Was du brauchst
einen ruhigen Ort, einen Stuhl oder ein Kissen
nur dich – und vielleicht eine Erinnerung (Timer, Glocken-App)
Tabelle: Der Unterschied zwischen formeller und informeller Achtsamkeitspraxis
Blick in den wunderschönen Garten des Intersein-Zentum für Achtsamkeit. Mein 3-wöchiger Aufenthalt dort hat mich zur BeSINNung gebracht.
Achtsamkeit beginnt SINNlich
Unsere fünf Sinne… fühlen… sehen… riechen… schmecken… hören… bieten uns wundervolle Möglichkeiten ins „Hier und Jetzt“ zu finden. Unsere Sinne haben wir immer bei uns. Uns ganz bewusst wahrzunehmen, bringt uns zur BeSINNung. Hier einige Anregungen:
Zeiten des Wartens: an der roten Ampel, an der Supermarktkasse, beim Arzt… Welche Farben, Gerüche… nehme ich wahr
Hände waschen, duschen…
der Morgenkaffee – der Duft, die Wärme der Tasse, der erste Schluck…
Geräusche, wie das Lachen eines Kindes… – bei mir sind das unsere Katzen, die mich laut miauend begrüßen
ein Regenbogen, ein Baum, ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken blinzelt…
Die achtsame Wahrnehmung durch unsere fünf Sinne lässt uns und den Augenblick einfach SEIN. Wahrnehmen, was gerade ist! Die Stille, die entsteht, wenn wir diese achtsamen Momente in unser Leben lassen, weckt auch unseren 6. Sinn, die Intuition. Im HIER & JETZT können wir die Wunder des Lebens und die kleinen Glücksmomente wiederentdecken.
Du willst mehr Impulse von mir – zu den Themen AchtsamSEIN, BeWEGung und NatUR? Dann schau in meinen Newsletter AcHtsAme Momente.
Achtsamkeit ist keine Entspannungsmethode und keine Alltagsflucht. Manchmal ist sie sogar das Gegenteil. Achtsamkeit führt uns tiefer zu uns selbst.
Sie lässt uns auch unangenehme und belastende Gedanken und Gefühle wahrnehmen, die wir im unbewussten Alltag häufig verdrängen. Doch sind es gerade diese, die wie ein Schatten im Hintergrund wirken. Sie sorgen dafür, dass wir unzufrieden und überfordert sind oder leicht aus der Haut fahren. Über einen längeren Zeitraum können sie uns auch krank machen.
Eine spannende Zahl: Rund 6.200 Gedanken wandern uns täglich durch den Kopf – so schätzen es Forschende der Queen’s University in Kanada. Viele davon laufen unbewusst ab. Im Buddhismus auch „Monkey Mind“ genannt, springen sie umher wie die Affen. Es sind die schon erwähnten unangenehmen und belastenden Gedanken. Oft entstehen sie aus Glaubenssätzen und Denkmustern, die wir schon in der Kindheit gelernt haben.
Der Raum, der entsteht, wenn wir Achtsamkeit üben, hilft uns Ruhe in die Gedanken zu bringen und zu beobachten, welche uns eher schaden. Wir lernen wahrzunehmen, dass Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und auch der Atem miteinander verbunden sind. Und wir lernen unsere eigenen Bedürfnisse kennen und (in einem nächsten Schritt) auch auszusprechen. So Ent-Spannt sich auch unser Leben.
Beobachte dich und deine Gedanken bei einer Minute des achtsamen Innehaltens. Wie oft bist du abgelenkt von deinem Atem oder dem Spüren der warmen Tasse in deinen Händen?
DaniEla
Achtsamkeit ist angeboren
Achtsamkeit ist eine angeborene Fähigkeit. Jedes Neugeborene ist im „Hier und Jetzt“.
Aus über 30 Jahren der Hebammentätigkeit weiß ich, wie aufmerksam, wach und weit offen mit allen Sinnen gerade ein kleines Menschenkind ist. Es urteilt nicht. Es saugt ALLES auf, wie ein Schwamm. Das Fühlen, der ausgeprägteste Sinn nach der Geburt bedeutet Sicherheit. Körperkontakt und Berührung sind lebenswichtig und notwendig für die körperliche und geistige Entwicklung der kleinen Menschenkinder. Berührt und gehalten zu werden bedeutet Urvertrauen ins Leben zu bekommen.
Da Achtsamkeit also in uns allen angelegt ist, können wir sie auch als Erwachsene wieder lernen. Vielleicht ist das nicht die leichteste Übung für uns Perfektionisten und Ungeduldige. Doch es lohnt sich im „Hier und Jetzt“ die kindliche Kraft des (Selbst-)Vertrauens, der Verbundenheit und der offenen Neugierde wiederzuentdecken.
Achtsamkeit ist sehr alt – woher kommt sie?
Die Achtsamkeitspraxis hat ihren Ursprung in den buddhistischen Lehrreden, der Satipatthana Sutta. Diese sind rund 2500 Jahre alt und führen auf die Legende von Siddhartha Gautama, später Buddha genannt, zurück.
Als Prinz einer nordindischen Adelsfamilie geboren, wandte er sich als junger Mann vom Luxus ab und versuchte in einem asketischen Leben die Ursache für das Leiden der Menschen und einen Weg zur Erlösung des Leids zu erkennen. Beim Meditieren unter dem „Bodhi-Baum“ hatte er die Vision vom „ewigen Kreislauf des geboren Werdens, Sterbens und der Wiedergeburt“. Aus dieser Erkenntnis Buddhas entstand der „Weg der Achtsamkeit“, der zur Erlösung des Leidens führt.
Achtsamkeit ist keine Religion, sondern eine spirituelle Art nach ethischen Grundsätzen zu leben. Buddha selbst lehnte jeden Glauben an einen höhergestellten Gott ab – sondern stellte schon damals die Selbstverantwortung jedes Menschen für sich und sein Leben im Hier und Jetzt in den Mittelpunkt.
Achtsamkeit ist ganz aktuell
Selbstverantwortung ist auch die Basis der heutigen Achtsamkeitspraxis. Mit Jon Kabat-Zinn kamen die alten buddhistischen Lehren in die westliche Welt.
Jon Kabat-Zinn gründete 1979 in den USA die „Klinik für Achtsamkeit und Stressreduktion“. Das von ihm entwickelte MBSR-Programm ist ein 8-wöchiges Achtsamkeitstraining für Menschen mit chronischen, stressbedingten Krankheiten. Es hat sich als „alternative“ Behandlungsmethode, neben üblichen medizinischen Behandlungen, etabliert.
Heute ist MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) nicht nur eine Methode des SelfCares und eine Behandlungsmethode bei psychischen Erkrankungen. MBSR und Achtsamkeit sind auf eine weltanschaulich neutrale Weise zum Mainstream geworden.
Mindfulness bedeutet nicht nur Achtsam zu SEIN, sondern GeistesGegenwärtig – mit dem Geist im Hier & Jetzt
DaniEla
Achtsamkeit bedeutet Veränderung – wie wirkt sie?
Achtsamkeit wirkt nachweisbar: Schon ein achtwöchiges MBSR-Training verändert messbar das Gehirn. Mit Jon Kabat-Zinn wurden die (positiven) Auswirkungen des MBSR-Trainings auch klinisch erforscht.
Achtsamkeit wirkt – Das ist also wissenschaftlich bewiesen. Gemeinsame Studien aus Neurowissenschaft, Psychologie, Kognitionswissenschaft und der Philosophie (des Geistes) belegen die Vorteile von Achtsamkeit.
Eine regelmäßige formelle und informelle Achtsamkeitspraxis verändert uns. In nur 6-8 Wochen. Wir werden ruhiger, gelassener und aufmerksamer. Wir können uns besser selbst wahrnehmen und wir können uns besser konzentrieren und auf eine Sache fokussieren.
Neurowissenschaftliche Studien spiegeln dieses auch in der Fähigkeit unseres Gehirns sich ein Leben lang zu verändern! Diese Veränderung heißt Neuroplastizität. Gehirnstrukturen bauen sich um, vernetzen sich und kommunizieren besser oder anders. Gehirnzellen passen sich z.B. mit Wachstum an. Vorausgesetzt: wir trainieren und „füttern“ unseren Gehirnmuskel (wie andere Muskeln auch) mit entsprechend achtsamen Denken, Fühlen und Handeln.
Achtsamkeit ist eine Art zu leben
Aus dem anfänglichen Warum? und der Absicht etwas im eigenen Leben zu verändern, entwickeln sich, häufig recht schnell, positive Erlebnisse, dass Achtsamkeit „wirkt“. Durch eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis bekommen wir ein feineres Verständnis für den Zusammenhang zwischen unseren eigenen Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen. Auf einmal fühlen wir sie; die Aha-Momente der inneren Ruhe oder Gelassenheit. Wir fühlen uns mehr in Balance mit uns und unserem Leben und hoffentlich ermutigt „Dranzubleiben“.
Dann können wir loslassen von den Gründen und Zielen, die uns zur Achtsamkeit geführt haben und uns dafür entscheiden, auf eine bestimmte, aufmerksame Art unser Leben (neu) zu gestalten. Achtsamkeit wird zur Absichtslosigkeit und zu einer ART zu SEIN. Einer Kunst zu Leben. Für immer mehr Menschen ist Achtsamkeit die Basis für ein ganzheitliches und sinnerfülltes Leben. Innere Zufriedenheit und die VerBINdung zu sich selbst führt zu einer anderen Art von Mitgefühl und Verständnis für uns Selbst, für die Menschen um uns herum, allem Leben und zu Mutter Erde.
Das englische Wort PRESENT bedeutet nicht nur GEGENWART sondern auch GESCHENK Achtsamkeit ist demnach das Geschenk der Gegenwart
DaniEla
Fazit: Was ist Achtsamkeit für mich?
Achtsamkeit ist kein Konzept — sie ist eine Haltung. Eine, die du nicht lernen musst wie eine Technik, sondern wieder entdecken darfst — Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.
Sie beginnt nicht im Außen. Sie beginnt im Kopf – in der Geistesgegenwärtigkeit – und wird lebendig, sobald du INNEzuHALTEN wagst.
Vielleicht ist das die größte Einladung dieses Artikels: Du musst nichts perfekt machen. Du musst nur — beginnen.
Magst du es ausprobieren? Dann nimm dir jetzt, in diesem Moment, drei bewusste Atemzüge. Spüre, wie sich Gegenwart anfühlt.
Häufige Fragen zur Achtsamkeit
Was ist Achtsamkeit – einfach erklärt?
Achtsamkeit heißt, mit deiner Aufmerksamkeit ganz im Jetzt zu sein – bei dem, was du gerade tust, fühlst und denkst. Ohne zu bewerten, ohne etwas verändern zu wollen. Für mich ist es nichts anderes, als immer wieder in diesem klitzekleinen Moment des SEINs anzukommen. Geistesgegenwärtigkeit!
Was ist der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Meditation?
Meditation ist die formelle Übung: eine feste Zeit, in der du dich zum Beispiel auf deinen Atem fokussierst. Achtsamkeit ist die Haltung dahinter – und die begleitet dich auch mitten im Alltag, ganz ohne MeditationsKissen.
Wie kann ich Achtsamkeit im Alltag üben?
Nutze die Momente, die du ohnehin hast: an der Supermarktkasse, beim Händewaschen, beim ersten Schluck Kaffee. Halte kurz inne und frag dich: Wo bin ich? Wie fühle ich mich? Eine Minute reicht für den Anfang.
Ist Achtsamkeit eine Entspannungsmethode?
Nein. Achtsamkeit kann entspannen, aber sie zeigt dir auch unangenehme Gedanken und Gefühle, die wir im Alltag gern wegschieben. Genau darin liegt ihre Kraft: Du lernst, sie wahrzunehmen, statt von ihnen getrieben zu werden.
Wie lange dauert es, bis Achtsamkeit wirkt?
Viele spüren erste Aha-Momente schon nach wenigen Tagen. Studien zum achtwöchigen MBSR-Programm zeigen, dass sich nach acht Wochen regelmäßiger Praxis sogar das Gehirn messbar verändert. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern das Dranbleiben.
Mein Geschenk für dich
ist dieses kostenfreie Booklet. Es unterstützt dich bei deinen ersten Schritten zu mehr Achtsamkeit in deinem Leben. Es braucht keine große Veränderung – sondern nur dich und einen ruhigen Moment.
Achtsamkeit ist leichter als du denkst.
DaniEla
Von Daniela Quabs
Nach über 30 Jahre als Hebamme bin ich heute Wegbegleiterin für Frauen in allen Lebensphasen.
"werde.wachse.SEI." ist die Vision, Töchter, Mütter und das Weibliche uns wieder an die Verbindung zur große Mutter Erde zu erinnern und den Weg in die Eigenverantwortung zu gehen. Achtsamkeit, Bewegung und die Natur als helfen uns diesen Weg zu finden.
Auch auf meinem Blog dreht sich ALLES um das Thema VerBINdung. DAS was mich ausmacht ist NeugierigSEIN, erforschen und erspüren, wie ALLES zusammenhängt. DAS lässt mich die Wunder des Lebens BeGREIFEN – erFÜHLEN und erLEBEN.
All meine Facetten gebe ich HIER weiter. Meine Arbeit verstehe ich als generationsübergreifend. Sie schafft eine Verbindung zwischen jungen und alten Frauen UND der großen Mutter Erde. Deine DaniEla