7 Gedanken im Juni 2026

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches, Rückblicke 2 Kommentare zu 7 Gedanken im Juni 2026

So wundervoll – gerade als ich beginnen will – mit diesem Rückblick, entdecke ich den Link zum „7 Gedanken – Monatsritual von Linda“. Ein Format, welches mich sofort anspricht.

Einige Gedanken bekommen Raum in meinen AcHtsAmen Momenten, meinem Newsletter. Die persönlichen tauchen in meinen Tagebuch auf. Andere verschwinden im Alltag oft ganz.

Aus meiner Achtsamkeitspraxis weiß ich: Mehr als 50.000 Gedanken schwirren uns tagtäglich durch den Kopf. Die meisten sind unbewusst. Gedanken lösen Gefühle in uns aus, die uns manchmal auch nicht dienlich sind.

Darum gefällt mir die Idee der „7 Gedanken im Juni 2026“ so gut – weil sie nicht nur das Greifbare, die Fakten beschreibt sondern das, was uns im TUN immer begleitet – Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen.

Im Wort Gedanke steckt auch DANKE

Linda Kunze

Gedanke 1 – eine Beobachtung

Alles, was ICH mit meinen Sinnen wahrnehme, wird auch zu MEINER subjektiven Wahrheit. Ich interpretiere das, was ich sehe, höre und fühle. In der Achtsamkeitspraxis heißt es, die Dinge nicht zu beurteilen – zu bewerten.

Im Alltag ist dies fast nicht umsetzbar. Natürlich beurteile ich Menschen nicht aufgrund z.B. ihrer Hautfarbe. Ich halte mich für relativ neutral gegenüber Meinungen und Äußerungen aus dem Weltgeschehen.

Je mehr meine Wahrnehmung jedoch mein ganz persönliches Umfeld berührt – in der Familie, in Beziehungen, manchmal auch im Business –, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich in meine eigene Interpretation gehe.

Andere mögen die gleiche Situation, die in mir Freude oder auch Wut oder Schmerz auslöst , mit anderen, ganz eigenen Augen sehen.

Gedanke 2 – eine Erkenntnis aus meinem Business

Im Juni war einiges los. Nach dem Schreiben meiner ersten Newsletter – AcHtsAme Momente habe ich in „Double your list“ mit Judith auch mein erstes Freebie erstellt.

Die Entstehung des Booklets „Drei Wege zurück zu dir“ war ein Tanz mit der Balance zwischen freudvollem Arbeits-Flow & dem unbemerkten Hineingleiten in den Autopilotenmodus.

Mein innerer Antreiber flüsterte mir Worte wie „Ist das schon gut/perfekt genug und „werde erst fertig“ ins Ohr, sodass ich meine Bedürfnisse nach Essen, Trinken und Pausen ignorierte

– bis mein Blick auf das schon fast fertige Booklet fiel – und ich schmunzeln musste. Ich gönnte mir einmal die, von mir entwickelten und geschriebenen, Übungen und konnte wieder ankommen – bei mir.

Das Ankommen im Hier und Jetzt verschafft uns einen Moment der Freiheit – dort ist immer der Moment, wo du wählen kannst

Bewusstes Innehalten – liebe ich, lebe ich, lehre ich – und darf es selbst immer wieder ÜBEN. Genau das habe ich gemacht. Zurück zu mir.  Innehalten – Wahrnehmen mit allen Sinnen – gut für mich sorgen. 

Gedanke 3 – etwas Persönliches

Der Juni war voller Extreme für mich. Immer intensiver spüre ich, wie sehr ich verbunden bin mit Mutter Erde. Wie ich berührt und begleitet und herausgefordert werde.

So brachte mir der strömende Regen beim der geomantischen Ausflug „ins Wesentliche“ rund um die Externsteine – Ruhe, Klarheit und Einblick in tiefe Gefühle.

Die Steine erinnerten mich an Langsamkeit und Geborgenheit. Der Wind wiederum wirbelte auch alte Ängste und Sehnsüchte hoch, die angeschaut werden wollten.

Die folgenden heißen Tage stellte ich nicht nur den Leser*innen der AHA-Momente, sondern auch mir die Frage: Was darf gerade schmelzen? Welcher Plan, welche Erwartungen dürfen sich auflösen – wie Kokosöl in der Sommerwärme?

Die Natur ist ein Spiegel für mich geworden. Sie weist mir meinen Weg.

Gedanke 4 – ein Satz, der geblieben ist

VERKÖRPERE die Frau, die du sein willst! 
Sage NEIN - wo Nein gesagt werden muss. 
Sage bedingungslos JA - wo du schon lange ein Ja fühlst. 
LACHE - wenn du lachen willst.
TANZE - wenn du tanzen willst.
LIEBE - wenn du lieben willst.
Sei FRECH und UNVERSCHÄMT und AUTHENTISCH DU!

schrieb ich in einem anderen Juni- Newsletter – und stelle abermals fest – ich schreibe aus mir heraus. Aus meinen Gedanken und Gefühlen. Ich schreibe über das, was MICH bewegt, berührt und begleitet. Und teile es als Impuls und Inspiration.

Vorbereitung zum Sonnwendfeuer

Gedanke 5 – etwas, was sich verändert hat

In den Tagen von der Sommersonnenwende bis zur vollen Mondin in der in der letzten Juninacht war ich immer wieder auf- und herausgefordert, alte Glaubensmuster endgültig hinter mir zu lassen.

Welches Blatt wird gewendet? Welche Wahrheit zeigt sich in diesen Tagen und darf ausgesprochen werden? Welche meiner (verborgenen) Facetten als Frau möchte ich nun endlich leben? Das waren Fragen, die mich im Innersten berührten und gelebt werden wollen. Dazu braucht es Mut – den ich manchmal nicht habe.

Gedanke 6 – eine Überraschung

Und so war die Überraschung vielleicht keine Überraschung, sondern ebenfalls ein kleines Zeichen auf meinem Weg.

Auf einem Spaziergang im Wald lagen sie einfach vor meinen Füßen. Drei Spechtfedern – etwas zerzaust- wie ich in diesem Juni. Sie stehen für Ausdauer und Wandel Der Specht mit seinem stetigen Klopfen erinnert mich daran, nicht wegzuhören, sondern mich mutig zu öffnen.

Genau dieses Zeichen von Mutter Erde war es, welches tiefe Freude in mir auslöste und mich nun unterstützt mit Mut und Kreativität meine Wahrheit zu leben und zu zeigen.

Gedanke 7 – ein Ausblick oder eine Frage

Für mich gibt es ja keine Zufälle sondern nur Zeichen und so wundert es mich nicht, dass mir vor zwei Tagen das Buch „The Work -Lieben was ist“ in den Sinn kam. Ich hatte es schon einmal angefangen – dann jedoch weggelegt.

„The Work“ wurde von Byron Katie in den 80ern entwickelt. Jahrelang litt sie an einer schweren Depression bis sie eines Morgens eine lebensverändernde Erkenntnis hatte: Sie entdeckte, dass sie nur litt, wenn sie glaubte, etwas sollte anders sein, als es ist und entwickelte 4 einfache Fragen, um den eigenen Gedankenmustern auf die Spur zu kommen,

So schließt sich der Kreis meiner „7 Gedanken im Juni“ und ich bin gespannt, was sich im nächsten Monat so alles zeigt, vertieft und verwirklicht. Jeder Monat, jeder Tag, jeder Atemzug ist ein neuer Anfang.

Regenbogen am 30. Juni. über uns. Mein Mann und ich sitzen im Regen im Garten.

2 Kommentare

  1. So ging es mir auch, liebe Linda,
    als ich das Glas mit dem Kokosöl in der Sommerhitze öffnete – immer öfter sind ALLE Dinge, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Spiegel. Nicht nur Menschen, sondern auch die Natur. Oder eben aufgelöstes Kokosöl.

    Inspirierende Grüße
    Daniela

  2. Liebe Daniela,

    dieser Gedanke bzw. diese Frage hat mich direkt gefesselt:
    Was darf gerade schmelzen?
    Welcher Plan, welche Erwartungen dürfen sich auflösen – wie Kokosöl in der Sommerwärme?

    Mit diesen Fragen werde ich mal spazieren gehen.

    In Verbundenheit
    Deine Linda

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