Warum die 7 Haltungen der Achtsamkeit auch heute wichtig sind

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Unsere innere Einstellung zu allen Dingen beeinflusst, wie wir das Leben wahrnehmen.

Nicht-Urteilen. Geduldig sein. Loslassen. Neugierig wie ein Kind sein. Vertrauen. Nicht-Erzwingen. Akzeptieren, was ist.

So beschreibt Jon Kabat-Zinn, der Begründer der „modernen“ Achtsamkeitspraxis, die 7 Haltungen. Sie können sowohl in der Meditation als auch beim „achtsamen Innehalten“ mitten im Alltag hilfreich sein und unseren Blickwinkel auf die Dinge und unser Leben verändern.

Es lohnt sich also, einmal genauer auf diese Einstellungen zu schauen. Für mich sind sie Werte, mit denen wir uns auch – oder gerade? – in der heutigen Zeit etwas näher beschäftigen sollten.

Während Werte sich in der Regel auf ethische Eigenschaften beziehen, die in einer Gesellschaft oder Kultur üblich sind, erscheinen mir die inneren Haltungen als etwas Grundlegendes. Um Orientierung im eigenen Inneren zu finden und um mit sich selbst in Kontakt zu kommen und zu spüren: Wer BIN ICH und was möchte ich – unabhängig von den herrschenden gesellschaftlichen Werten – verinnerlichen und leben?

Für mich sind die 7 inneren Einstellungen universell. Sie können uns unterstützen, die Gleichwertigkeit von allem Lebendigen zu spüren – und die Verbindung zum eigenen SEIN darin zu entdecken. Im Hier und Jetzt. In der Meditation und im Alltag.

Nicht-Urteilen – entsteht in der Stille

Zunächst einmal: Bewerten ist zutiefst menschlich. Bewerten ist ein Ur-Reflex, der uns immer noch hilft, im Alltag schnell und effizient zu reagieren. Die Einschätzung, ob etwas gefährlich ist oder nicht – und ob nun flüchten, kämpfen oder sich totstellen die bessere Reaktion ist, hat nicht nur unseren Vorfahren vielfach das Überleben gesichert.

Auch heute noch sammelt unser Geist alle Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben. Das Gehirn bewertet sie in gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm, bedrohlich oder unbedrohlich. Es „merkt“ sich die Erfahrung und unsere Reaktion darauf und greift in einer ähnlichen Lage darauf zurück.

Wie schnell und unbewusst wir Situationen, Menschen, unsere Umgebung aber auch uns selbst beurteilen, können wir erst dann wahrnehmen, wenn wir aufmerksam und still genug werden, um diesen automatischen Kategorisierungs- und Bewertungsprozess überhaupt zu BEMERKEN.

In der Zeit meiner Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin und im Üben des achtsamen Innehaltens fiel es mir immer häufiger auf – das ständige Beurteilen ist Teil unseres Alltags: Die Kollegin lästert über eine Patientin. Ich wiederum mache zwar nicht mit beim Lästern, verurteile jedoch das Verhalten der Kollegin und verurteile anschließend mich selbst, weil ich andere beurteile.

Schon im BEMERKEN dieser Spirale wurde ich immer ruhiger. Ich übte, einen Schritt zurückzutreten und eine neutrale Beobachterrolle einzunehmen. So wurden mir mehr und mehr meine inneren Anteile bewusst.

In der Achtsamkeit entsteht ein Raum zwischen Reiz und Reaktion.
Dieser Raum schenkt uns die Freiheit, anders zu denken, zu fühlen und zu handeln,
als wir es gewohnt sind.

Viktor Frankl

Die Rolle einer Zuschauerin einzunehmen gelang mir recht schnell – doch der Schritt in die Nicht-Bewertung fällt mir immer noch nicht leicht. Für mich ist es ein Punkt auf meiner Liste des „lebenslangen Lernens“.

Und ehrlich – auf der Arbeit und in Alltagsdingen wie beim Einkaufen, Auto- oder Fahrradfahren fällt mir die Haltung des Nicht-Beurteilens viel leichter als bei und mit Menschen, die mir sehr nahestehen, wie Freunde und Familie.

Dingen, auf die ich keinen unmittelbaren Einfluss habe – wie das Wetter oder die Weltpolitik – stehe ich immer gleichmütiger gegenüber. Ich lasse mich viel seltener in Diskussionen und Bewertungen hineinziehen, etwa über Politik oder Personen des öffentlichen Lebens oder eben die aktuelle Wetterlage. Das schenkt mir Ruhe und Gelassenheit.

Und ich übe täglich, mich selbst nicht zu beurteilen. Wenn ich aus Gedankenspiralen nicht herausfinde. Wenn ich anderen gegenüber gereizt reagiere und dann auf mich selbst schimpfe. Wenn etwas nicht so klappt, wie ich es gerne hätte.

Die eigene Achtsamkeitspraxis bietet auch dir täglich neue Gelegenheiten, die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und in Worte zu fassen. Der Kern darin ist einfach: Zu BEMERKEN, DASS du gerade BEURTEILST. MEHR NICHT. Doch so kann langsam MITGefühl wachsen – in der Beziehung zu anderen und zu mir selbst.

Geduld – wissen, dass sich alles entfaltet

Es braucht Geduld, um vom Samenkorn zur Blume zu werden. Von der Raupe zum Schmetterling. Von der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle über den wachsenden Embryo, die Geburt, die Kindheit, das Jugend- und Erwachsenenalter bis hin zum Sterben – jede Entwicklung, körperlich, geistig, seelisch, braucht diese innere Haltung. Ein Leben lang.

Für jeden Augenblick empfänglich zu sein und ihn in seiner Fülle anzunehmen – zu wissen, dass sich alles entfaltet, wenn der richtige Moment gekommen ist. 

Jon Kabat-Zinn

Geduld brauchen wir, wenn wir meinen, eine erhoffte Veränderung nicht schnell genug zu erreichen. Sie ist das innere Wissen, dass alle Dinge, alle Entwicklungen ihre Zeit brauchen.

In der Meditation bedeutet das: die Aufmerksamkeit immer wieder geduldig in den gegenwärtigen Moment zurückholen, wenn die Gedanken wieder einmal abschweifen.

Geduldig zu sein, war und ist eine große Herausforderung für mich. Beim Ausscheiden aus dem Klinikjob. Bei der Lösung von privaten Herausforderungen. Mit mir. Mit anderen. Mit Situationen, mit…

Immer, wenn ich meinte, eine Veränderung nicht schnell oder gut genug zu erreichen, verlor und erschöpfte ich mich im Suchen nach Lösungen, wo noch keine waren. Ich befand mich dann entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit – nur nicht im Hier und Jetzt.

Mit einem Schmunzeln erinnere ich mich gerne an den Spruch auf einer Postkarte im Umkleideraum der Klinik.

BITTE GIB MIR GEDULD!
SOFORT!

Loslassen – wie der Baum im Herbst seine Blätter fallen lässt

Loslassen bedeutet, zu akzeptieren, dass sowohl unser Leben als auch unsere Welt einem ständigen Wandel unterliegen. Alles ist vergänglich. Der Baum, der im Herbst seine Blätter loslässt, „weiß“, dass im nächsten Frühling ein Neuaustrieb kommt.

WIR Menschen bekommen – Angst, Panik, halten uns fest an dem, was uns schon lange nicht mehr dient und an unserer Entwicklung hindert. Wir Menschen dürfen wieder lernen, darauf zu vertrauen, dass Neues entsteht – wenn Altes losgelassen wird.

Im alltäglichen Leben reicht dieses Spektrum von hinderlichen Glaubensmustern über Beziehungen, die uns auslaugen und Jobs, die uns krankmachen – bis hin zu alten Klamotten, Bildern oder Geschenken, die in einer Ecke verstauben.

Meine Mutter erzählte mir neulich von einer Bekannten, die mehrere Wohnungen, vollgestopft mit alten Möbeln und mehr besitzt – und gleichzeitig fast nur auf Reisen ist. Wie gut, dass ich mir (beides) schlicht nicht leisten kann – und will.

In der Achtsamkeitspraxis sprechen wir von der Haltung des Loslassens, wenn wir einen Gedanken wahrnehmen, ihn neugierig beobachten, nicht beurteilen – und weiterziehen lassen. Dann den nächsten Gedanken. Und wieder den nächsten.

Eine gute Hilfe ist die Vorstellung, unsere Gedanken als ziehende Wolken am Himmel zu betrachten. Wir können sie eine Zeit beobachten. Sie verändern sich. Doch festhalten lässt sich keine.

Den Anfängergeist bewahren – neugierig SEIN wie ein Kind

Diese Haltung liegt mir viel näher als Geduld, Loslassen oder Nicht-Bewerten. „Tiefe Neugier“ zählt sogar zu meinen 3 wichtigsten Werten.

NEUgierig sein wie ein Kind – schon in den Worten liegt für mich ein gewisser Zauber. Diese innere Einstellung meint, sich immer wieder offen, interessiert und wach dem Neuen aber auch dem längst Bekannten zuzuwenden. Der Umgebung, in der wir leben. Der Arbeit, die wir täglich tun. Den Menschen, die wir kennen.

Sie meint auch, sich dem Unbekannten ohne Urteil zuzuwenden. Wir treten aus dem Geist des Bewertens heraus und sind automatisch achtsam und präsent im Erleben des Augenblicks. Für ein Neugeborenes IST die Welt „da draußen“ ein riesiges Unbekanntes. Geräusche, Licht, Gerüche, Kleidung auf der Haut – alles ist neu. Und es liegt immer wieder auch in der Haltung der Eltern, dem Kind die Neugier zu bewahren.

Die ganze Fülle des Lebens liegt in der Erfahrung des gegenwärtigen Augenblicks.

Jon Kabat-Zinn

Neugierig SEIN. Im Hier und Jetzt SEIN – mit allen Sinnen. Auch das ist mit der Haltung des Anfängergeistes gemeint. Viel zu oft laufen bei uns Erwachsenen so viele Dinge gleichzeitig im Außen und im Kopf. Ich rieche neugierig an der Blume und bin dennoch mit meinen Gedanken bei meiner Einkaufsliste oder dem nächsten Blogartikel.

Vertrauen – der inneren Stimme mehr glauben als dem Kopf

Die Haltung des Vertrauens ist eine wichtige Voraussetzung, um sich auf etwas grundsätzlich Neues einzulassen. Zurück zum Kind: Das Kind braucht Vertrauen in seine ersten Bezugspersonen, meist die Eltern. Es braucht die Sicherheit, dass jemand da ist – IMMER. So baut sich URVertrauen auf.

Viele Erwachsene haben dieses URVertrauen aus vielen, vielen Gründen nicht erfahren können. Und nun fällt es uns oft sehr schwer, uns auf Neues einzulassen. Auf Erfahrungen, die vielleicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegen. Auch auf neue Möglichkeiten, die uns manchmal „direkt vor die Füße“ geworfen werden.

Meine innere Stimme hatte mir schon lange gesagt, dass mir die Tätigkeit im Krankenhaus nicht mehr guttut. Doch mein Kopf wusste immer Gründe, nicht zu kündigen. Allen voran die Aufgabe der finanziellen Sicherheit.

Als ich die Kündigung dann ausgesprochen hatte, erfuhr ich nur kurze Zeit später von der Teamvergrößerung einer Hebammenpraxis in der Nähe. Es brauchte einige Tage, bis ich begriff, dass es nicht einfach ein Gespräch war, sondern eine große Chance für mich. Dort war ich dann zwei Jahre, bis mein Weg mich weiterführte.

Sowohl in der Achtsamkeitspraxis als auch im täglichen Leben bedeutet diese Haltung auch Vertrauen in den Prozess haben, auch wenn sich – unserer Bewertung nach – gerade nichts verändert. In unserem Leben, wenn immer noch alles ist, wie es ist. Oder in der Meditation, wenn wir gelangweilt sind oder unser Monkey Mind immer noch nicht zur Ruhe kommt.

Das Vertrauen in sich selbst ist ein weiterer Aspekt dieser inneren Einstellung. Es ist das tiefe Wissen darum, dass unsere Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen zwar immer da sind – jedoch nicht gleichbleibend. Sie sind mal positiv – mal negativ. Sie kommen und sie gehen wieder – genau wie der Atem kommt und geht.

Sich vertrauen bedeutet also, wieder mehr auf den eigenen Körper auf die eigenen Gefühle zu lauschen als der Stimme des Kopfes und der Vernunft. Auf die innere Stimme zu hören und zu vertrauen braucht es, um unser Leben selbstverantwortlich zu leben. Du bist die SchöpferIn deines Lebens.

Letztendlich können wir erst dann auch anderen Menschen wieder vertrauen, wenn wir dieses in uns selbst gefunden haben.

Nicht-Erzwingen – nicht Wollen, sondern SEIN

In der heutigen, westlichen Welt werden wir dazu erzogen, unser Leben auf ein Ziel oder einen bestimmten Zweck hin auszurichten und fokussiert darauf zu handeln. Gute Noten, gut bezahlter Job, das eigene Haus – die Liste ist lang. Bis hin zu dem Ziel, einer Gruppe angehören zu müssen oder Anerkennung zu bekommen.

Wir haben es nicht gelernt, etwas zu tun, einfach um der Handlung selbst willen. Manchmal wurde uns schon früh genau DAS untersagt – zu tun, was uns unbändige Freude bereitet hat. Dem wir uns mit ganzem Herzen gewidmet haben. Etwas zu erschaffen aus uns selbst heraus.

Die Ziele, welche Menschen haben, um mit der Achtsamkeitspraxis zu beginnen, sind häufig weniger Stress zu haben oder besser mit Ängsten umzugehen.

Sich der eigenen Absicht zwar bewusst zu werden, sie benennen zu können und sie dann loszulassen, ist jedoch Teil des Übens. Wenn wir den Blickwinkel auf unser SEIN richten statt auf das Wollen, können wir im gegenwärtigen Moment ankommen. Jon Kabat-Zinn nennt dieses auch ein „aktives Nichts-Tun“ – Gegenwärtig SEIN.

Mir fallen die Haltungen des Nicht-Erzwingens und des Loslassens beim Meditieren viel leichter als im täglichen Leben.

In dem Maße, wie ich lerne, mich in meiner Achtsamkeitspraxis nicht selbst zu bewerten, fällt mir auch das Nicht-Erzwingen leichter. Dadurch komme ich leichter in Ruhe und Balance.

Geht es aber um messbare Ziele im Alltag – To-Dos in einer bestimmten Zeit zu bearbeiten –, sehe ich mich immer noch viel zu häufig in der eigenen Bewertung, der Kontrolle und auf der Suche nach Verbesserung.

Akzeptanz – anerkennen, was gerade ist

Mit dieser Haltung lernen wir, die Realität so anzuerkennen, wie sie gerade ist. Genau das fällt uns so oft sehr schwer. Erleben wir einen schweren Schicksalsschlag – eine schwere Erkrankung, der Tod eines nahen Menschen, der Verlust des Arbeitsplatzes –, werden wir manchmal regelrecht gezwungen, das Leben anzunehmen und zu akzeptieren, was ist.

Häufig sind es jedoch die eigenen Widerstände gegen Situationen, gegen Menschen oder uns selbst, in denen wir die Realität nicht sehen wollen. Und erst recht nicht akzeptieren. Das können unsere Lebensumstände sein, die immer so problematisch scheinen. Unser Partner, der „immer“ zu viel fernsieht. Unsere Figur, mit der wir gar nicht einverstanden sind. Und sogar das Wetter, welches nie richtig ist.

Die Haltung der Akzeptanz ist eng mit anderen inneren Einstellungen verbunden, zum Beispiel mit dem Nicht-Urteilen. Erst durch die Annahme der Wirklichkeit in diesem Moment kann Veränderung geschehen.

In der Meditationspraxis heißt das: Ich akzeptiere, dass Gedanken auftauchen – und dass es nichts hilft, sich darüber zu ärgern. Wir können sie nicht abstellen. Gedanken oder Gefühle zu benennen, sich innerlich zu sagen „Aha, ein Gedanke“, hilft, sie zu akzeptieren und den gegenwärtigen Moment zu erfahren.

Achtsamkeit üben – eine Entwicklung, kein Ziel

In meinem Studienbrief zur Achtsamkeitsausbildung stand der Satz „Achtsamkeit ist … keine leichte Übung für Ungeduldige und Perfektionisten.“ Stimmt! Zumindest für mich.

Die Beschäftigung mit der Achtsamkeitspraxis und den sieben Grundhaltungen bedeutet für mich, in Entwicklung zu sein. Das Üben, das Lernen, die Herausforderung, im gegenwärtigen Moment zu sein – heißt für mich LEBENSLÄNGLICH! Und das ist gut so!

Denn mit der Achtsamkeitspraxis begann etwas Neues für mich. Ich konnte alte Glaubenssätze und Muster langsam hinter mir lassen. Ich entdecke mich immer wieder neu. Ich fühle mich verbundener mit allem, was ist. Vor allem mit der Natur.

Die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung dem Leben gegenüber verändern sich. Ich spüre mich. Meinen Körper. Seit ich meditiere und auch Präsenz im Alltag übe, bemerke ich eine grundsätzlich gelassenere Einstellung meinen Gedanken und Gefühlen gegenüber.

Mein Fazit für dich

  • Nicht-Urteilen – bemerke den Bewertungsreflex, bevor du reagierst
  • Geduld – vertraue darauf, dass sich alles entfaltet, wenn die Zeit reif ist
  • Anfängergeist – begegne dem Bekannten wieder NEUgierig
  • Vertrauen – höre öfter auf dein Gefühl als auf deinen Kopf
  • Nicht-Erzwingen – richte deinen Blick aufs SEIN, nicht gleich aufs nächste Ziel
  • Akzeptanz – gib deinen Widerstand auf und erkenne die Realität an
  • Loslassen – vertraue darauf, dass das Neue bereits wartet – wenn Altes gehen darf

Welche dieser Haltungen fällt dir leicht? Und bei welcher spürst du sofort inneren Widerstand? Ich lade dich ein, dir diese Frage neugierig und ehrlich zu stellen – ohne dich für deine Gedanken und Gefühle zu bewerten.

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